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                                                                                     aktualisiert 20. September 2005

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Bericht von der Deutschen Seniorenmannschaftsmeisterschaft DSenMM Drensden 2005

wurde mir zugesendet, von:  Martin Eitz

Traditionsgemäß finden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Dresden statt. Der Austragungsort war jedoch neu, denn der Ausrichter öffnete sein Schatzkästlein, die neue Leichtathletikhalle des Dresdner Sportclubs im Zentrum der Stadt.

Der großzügige Neubau bot der Veranstaltung einen würdigen Rahmen; keiner der Teilnehmer trauerte deshalb der alten Turnhalle der 123. Grundschule im Stadtteil Prohlis nach, wo die Wettkämpfe in beengten Verhältnissen während der letzten 10 Jahre ausgetragen wurden. Die Kurpfälzer Mannschaft startete im Herrenflorett in der Besetzung Marco Bernhard, Gert Bürckholdt, Martin Eitz und Raphael Mosbach.                                

 Das Team hatte sich für die zwischenzeitlich 10. Teilnahme viel vorgenommen und visierte das 5. Edelmetall an. In der Vorrunde musste man sich zuerst mit dem MTV Stuttgart auseinandersetzen, der allerdings Dank einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung mit 19:45 regelrecht deklassiert wurde. Viel schwieriger wurde danach der Kampf gegen Dresden, in deren Reihen der amtierende Weltmeister Klaus Haertter stand.

 Nach zwei Siegen von Raphael Mosbach und je einem Sieg von Bürckholdt und Bernhard führte man nach 5 der 9 Gefechte bereits mit 14:11, ehe der Weltmeister gegen Bürckholdt die Dresdner auf die Siegerstraße brachte.

In den folgenden drei Gefechten gelang den Wieslochern trotz der Einwechslung von Eitz für Mosbach keine Ergebniskorrektur mehr, so dass der Mannschaftskampf mit einem 28:34 für Dresden endete. Der nächste Gegner kam aus Bremen. Die Kurpfälzer siegten deutlich mit 41:27.

 Nach dieser Platzierungsrunde musste man im Viertelfinale gegen Rotation Berlin antreten. Die Akademiker aus der Hauptstadt verloren deutlich mit 45:15. Der Halbfinalgegner hieß wie im Vorjahr Darmstadt. Ein harter mit allen taktischen Finessen geführter Kampf entbrannte. Die Matchstrategie sah vor, Bernhard ein möglichst hohes Trefferpolster für sein letztes Gefecht gegen den Topfechter Marduchajev mit zu geben, und diesen Vorsprung dann über die Zeit zu retten.

Nach dem ersten Durchgang stand es 12:12. Nach zwei Siegen von Eitz und Bernhard lagen die Wieslocher sogar 24:20 in Front, doch Marduchajew brachte die Darmstädter nach seinem Sieg gegen Bürckholdt erstmals mit 25:28 in Führung. Im letzten Durchgang schaffte Eitz zunächst mit dem 35:31 einen beruhigenden Vorsprung, dieser schmolz jedoch nach dem Gefecht Bürckholdt gegen Chubarov auf 39:37 zusammen. Zu wenig, denn Marduchajev konnte gegen Bernhard 8 Treffer zum 39:45 gutmachen. .

Auch das Finalgefecht entschied Darmstadt gegen Dresden für sich, während Wiesloch im kleinen Finale erneut auf Bremen stieß. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wurden die Hanseaten jedoch noch deutlich mit 45:31 bezwungen. Die anschließende Siegerehrung wurde vom Präsidenten des Europäischen Veteranen Fechtverbands Laki Dobridis durchgeführt, der die Mannschaft wie im Vorjahr mit der Bronzemedaille dekorierte

Deutsche Senioren Mannschatsmeisterschaft 05

                               Deutsche Senioren Mannschaftsmeisterschaft Dresden 2005


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DSEuropameisterschaften in Vöcklabruck (Östereich)

 Hier auch der Pressebericht:

 Die 8. Europameisterschaften der Veteranen fanden in Vöcklabruck in Österreich statt. Bei einer Rekordbeteiligung von 650 Teilnehmern aus 24 Nationen, wurde von den Organisatoren einiges abverlangt, um dieses Mammutturnier reibungslos über die Bühne zu bringen. Bis auf die wegen zu langer Rednerlisten etwas langatmige Eröffnungsfeier wurden die anfallenden Aufgaben jedoch mit Bravour gelöst.


Das Rekordmeldeergebnis ist sicherlich auch ein Spiegelbild des gesellschaftlichen Trends sich bis ins hohe Alter sportlich zu betätigen und dies, wie hier im Salzkammergut, als Seniorenleistungssport auf aller höchstem Niveau. Die Europameisterschaften der Veteranenfechter wurden in 4 Altersklassen beginnend ab 40 Jahren ausgetragen, wobei die Setzliste für die Direktausscheidung aus den Vorrundenergebnissen abgeleitet wurde.

Europameisterschaft Östereich 2005

 Im Herrenflorett der Altersklasse 1 (40-49 Jahre) musste sich Ulf Conrad nach knappen Vorrundenniederlagen in der Direktausscheidung mit Jakoby (GER) auseinander setzen. Er verlor gegen den späteren Vierten mit 10:2 und wurde 48. Raphael Mosbach landete in seiner Vorrunde drei hohe Siege und schaltete anschließend in einem spannenden Gefecht den Begier Bilani mit 10:8, ehe er nach einer 1:0 Führung gegen Marduchajew (GER) noch mit 4:10 verlor und somit den 24. Rang belegte.

Martin Eitz der auf Grund seiner 5 Vorrundensiege bei einer knappen 5:4 Niederlage gegen Europameister Dr. Blaschka (AUT) mit einem Freilos im ersten Durchgang ausgestattet wurde, konnte sich trotz einer Knöchelverletzung gegen Malachow (GER) mit 10:7 durchsetzen und traf dann ebenfalls auf Marduchajew (GER). Malachow und Marduchajew, heute für Deutschland startend, haben ihr "Handwerk" in Russland gelernt und sind brillante Techniker. In einem spannenden Kampf unterlag Eitz mit 10:6 und wurde als drittbester Deutscher im Endklassement 9. Der alte Europameister Dr. Robert Blaschka (AUT) konnte danach seinen Titel gegen Szeley (HUN) verteidigen.

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